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Echokardiographie 5 Minuten vor dem Start  



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Perikarderkankungen


Pericarditis constrictiva

Perikarderguß

Der Perikarderguß wird prinzipiell qualitativ abgeschätzt. Messungen der systolischen und diastolischen Ausdehnung von parasternal im M-Mode sind jedoch notwendig, um eine Verlaufkontrolle zu ermöglichen. Die hämodynamische Wirksamkeit wird durch Hinweis auf Vorhof- oder Ventrikelkompression, Verschiebung des Ventrikelseptums zum LV in der Inspiration und gestaute Vena cava inferior definiert.

Konsensusbericht zur multimodalen Beurteilung von Patienten mit Perikarderguß: ASE expert consensus statement. Recommendations for multimodality cardiovascular imaging for pericardial disease, 2013.


Links: Minimale Perikarderguß- lamelle inferior basal lokalisiert.

Rechts: Kleiner Perikarderguß posterior basal lokalisiert.

Links: Zirkulärer, mittelgroßer Perikarderguß betont posterior und lateral.

Rechts: Mittelgroßer Perikard- erguß, sowie großer Pleuraerguß links von der Linie des parietalen Perikards erkennbar.

Links: Mittelgroßer bis großer Perikarderguß jedoch mit deutlicher hämodynamischer Relevanz, durch die RV-Kompression erkennbar.

Rechts: Großer, zirkulärer Peri- karderguß. Die RV- sowie die LV-Füllung werden atemabhängig beeinträchtigt.

Links: Gleicher Fall in der para- sternalen kurzen Achse darge- stellt. Die abgezogene Menge betrug 1,5 Liter.

Rechts: Gestaute Vena cava inferior als begleitendes Zeichen der hämodynamischen Wirk- samkeit.



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Pericarditis constrictiva

Abbildungen einer Perikardkom- pression.

Links: Kontraktion der freien RV-Wand wird durch den orga- nisierten Perikarderguß verhin- dert. Der RV erweitert sich deut- lich beim ersten Herzzyklus in der Inspiration Richtung LV (septal bounce).

Rechts: Die E-Welle zeigt eine deutliche Zunahme (> 25 %) der Geschwindigkeit in der Inspiration (1).

Links: Die Trikuspidalinsuffizienz wird auch deutlicher am ersten Herzzyklus während der Inspi- ration.

Rechts: Die maximale Geschwin- digkeit der Trikuspidalinsuf- fizienz wird niedriger mit der Zunahme deren EROA.

Links: Die Vena cava inferior ist gestaut (erweitert und nicht atemvariabel).

Rechts: Auch die Flußgesschwin- digkeiten der Vena hepatica zeigen deutliche Veränderungen mit der Atmung.



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